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...unsere RRs
Der Weg...
......wir haben uns einige Jahre darüber Gedanken gemacht, wie es sein könnte, unseren Lebensweg mit einem vierbeinigen Lebensgefährten gemeinsam zu gehen.
Nachdem wir für uns endlich entschieden hatten, dass wir uns die Zeit für einen Hund nehmen wollten, war die Entscheidung für die Rasse einfach. Positive Begegnungen mit dem Rhodesian Ridgeback lenkten unsere Gedanken immer wieder.
Mit dem Ridgeback wurden wir erstmalig in den 80er Jahren konfrontiert. Was tun, wenn der Reiter mit seinem Pferd an der Hand plötzlich, in einem Rudel von 10 ausgewachsen, rot weizenfarbenen Hunden steht?  - Antwort: "Gar nichts", denn den Hunden war das völlig egal, sie waren nicht zu hören, standen einfach still da und beobachteten Mensch und Pferd sehr interessiert. Wider Erwarten gab es kein Gebell, kein Herumrennen um das Pferd, oder sonstige Hektik. Unser damaliger Gedanke war, dass man sich mit solch einem Hund nur anfreunden kann!!!!!
Bei einem abendlichen Restaurantbesuch nahm am Nebentisch ein Ehepaar mit einem Ridgeback Platz. Dieser Hund verhielt sich absolut still am Tisch, betrachtete seine Menschen und hielt allen Versuchen unserer Kontaktaufnahme stand. In seinem Gesicht stand geschrieben: ... ich entscheide wen ich angucke oder nicht und wen ich begrüße oder nicht ... .Dieser RR zeigte eine sehr selbstbewusste Zurückhaltung und gestattete den Kontakt erst beim Verlassen des Restaurants.
Die Erlebnisse haben sich 'eingebrannt' und es war keine Frage mehr, dass es irgendwann ein Geschöpf dieser Rasse sein sollte.
Die nächsten Schritte waren dann das Studium verschiedenster Lektüren und Fachbücher, intensive Internetrecherche, die Suche nach einem hundegerechten Hundeverein und der erste Besuch einer Rassehundeausstellung. Hier erlebten wir erstmalig über 2000 Hunde, nach Rassen getrennte Ausstellungsbereiche, eine gewaltige Geräuschkulisse und ein aufgeregtes hektisches Treiben. Als wir den Schauring der Ridgebacks erreichten, da befand sich zu unserer Überraschung alles sozusagen im Dornröschenschlaf. Die Tiere lagen mit oder ohne Zweibeiner auf ihren Decken und Kissen eingekuschelt, kein Knurr, kein Kläff. Sind die immer so müde? Ist bei RR-Ausstellungen immer solch eine Ruhe? Gibt es so gut wie keine Aggressionen?
Also wenn die RRs immer so sind, dann wollen wir auch einen in unser Leben aufnehmen!!!
Mit dieser Entscheidung machten wir uns auf zur Züchterauswahl und hatten viel Glück bei den MHONDOROs zu landen. Mit intensiven Gesprächen, tausenden von Fragen und jeder Menge Informationen und Fotos, sowie wöchentlichen Besuchen begleiteten wir die ersten Wochen der Welpenzeit bei Familie Basilius und den MHONDOROS und nahmen Anfang Oktober 2003 unseren DZIKO mit nach Hemmingen.
Im Oktober 2005 hat DZIKO unseren Nachwuchs NANJI begrüßen dürfen und seitdem haben wir ein Gespann, welches ein Herz und eine Seele geworden ist. Sie spielen leidenschaftlich gern miteinander und haben eine besondere Freude daran gemeinsam über Äcker und Wiesen zu rennen. Es ist etwas Schönes, die beiden über das Grün flitzen zu sehen, da macht das Herz einen Hüpfer.

Vielen Dank an Gabriele und Ekkehard Basilius für die liebevolle Aufzucht dieser treuen und gutmütigen Seelen!!!

Danke Dziko & Nanji, ihr macht uns jede Menge Spaß